Mit Teamgeist, Ausdauer und einem klaren Ziel im Blick bewiesen die Mitarbeitenden der DGD Lungenklinik Hemer und der DGD Stadtklinik Hemer beim Hemeraner Treppenlauf erneut ihre sportliche Leistungsstärke. Mit 24 Treppenläuferinnen und Treppenläufern gingen sie an den Start – und zeigten eindrucksvoll, wie sportlicher Einsatz und soziales Engagement zusammenpassen.
600 Runden für den guten Zweck
Unter dem Motto „Jede Treppenrunde zählt“ unterstützten die Lungenklinik und die Stadtklinik ihre engagierten Mitarbeitenden mit 5 Euro pro gelaufener Runde. Die Teilnehmenden aus unterschiedlichsten Fachbereichen stellten sich der 620 Meter langen Treppenrunde im Sauerlandpark Hemer mit insgesamt 178 Stufen – eine echte Herausforderung für alle, unabhängig davon, ob sie regelmäßig laufen oder einfach mit viel Motivation an den Start gingen.
Am Ende konnte sich die Teamleistung mehr als sehen lassen: 600 absolvierte Runden standen auf der Ergebnisliste. Das entspricht 106.800 Treppenstufen und einer Strecke von 408 Kilometern – etwa so weit, wie eine Person zu Fuß von Hemer bis nach Berlin gehen würde.
Mit dieser beeindruckenden Leistung erlief das Team der DGD Kliniken 3.000 Euro an Spendengeldern.
Starke Einzelleistungen und eine lustige Chefarzt-Challenge
Der „help-stairs-run“ fand bereits zum vierten Mal im Sauerlandpark Hemer statt. Insgesamt legten die 197 Teilnehmenden gemeinsam eine Strecke von 3.027 Kilometern zurück und bewältigten dabei knapp 869.000 Treppenstufen. Hervorzuheben ist die Leistung von Stephan Wäsche, Pflegefachkraft in der Zentralen Notaufnahme der Stadtklinik, der mit 44 absolvierten Runden die zweitmeisten Runden aller Teilnehmenden erreichte.
Als stärkste Läuferin des Klinikteams zeichnete sich schnell die Leitung der Medizinischen Aufnahme der Lungenklinik ab. Silvia Pfeifer war ganz spontan für einen Ausfall eingesprungen und war mit hohem Tempo unterwegs: „Ich bin zum ersten Mal mitgelaufen und bin sehr begeistert vom Treppenlauf. Dass ich am Ende 38 Runden schaffe, hätte ich auch nicht erwartet. So konnte ich Stufe für Stufe, Runde für Runde für den guten Zweck beitragen.“
Für zusätzliche Unterhaltung sorgte eine kleine interne Chefarzt-Challenge. Der Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Lungenklinik, Privatdozent Dr. Stefan Welter, hatte den neuen Chefarzt der Anästhesie und operativen Intensivmedizin, Henning Starke, motiviert, sich ebenfalls für den Treppenlauf anzumelden. Starke nahm die Herausforderung sportlich an – mit dem Ziel, mindestens eine Runde mehr zu laufen als sein Kollege. Am Ende setzte er noch einen drauf und absolvierte mit seinen 38 Runden gleich fünf mehr.
Den ungewöhnlichen Kopfbedeckungen der beiden Ärzte galt dabei eine besondere Aufmerksamkeit: selbst gebastelte „OP-Helme“ aus OP-Hauben und aufgeblasenen Einmalhandschuhen, die bei jeder Runde für viele Lacher am Streckenrand sorgten.
„Wir wollten ein bisschen Spaß in den Treppenlauf bringen – mit unseren lustigen OP-Hüten ist uns das wohl gelungen“, erklärten sie schmunzelnd.
Engagement kennt kein Alter
Beeindruckend war auch die Teilnahme von Lamberta Melchers, die trotz ihres Rentenalters weiterhin als Aushilfe in der Küche für die Kliniken Hemer arbeitet. Wer sie beim Treppenlauf erlebt hat, würde kaum vermuten, dass sie in Kürze ihren 75. Geburtstag feiern wird – ein schönes Beispiel dafür, dass Engagement und Energie keine Altersgrenze kennen.
Dank an Organisatoren, Läufer und Fans
Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen und Organisatoren für die hervorragende Planung und Durchführung dieser gelungenen Veranstaltung. Ebenso geht eine große Gratulation an alle Läuferinnen und Läufer, die mit ihrem Einsatz zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben – und natürlich auch an die zahlreichen Fans entlang der Strecke, die mit ihrer Unterstützung für zusätzliche Motivation auf jeder Treppenrunde sorgten.
Die erlaufene Spendensumme kommt gleich drei wohltätigen Organisationen zugute: dem deutsch-ukrainischen Verein Blau-Gelbes Kreuz, der Hemeraner Bürgerstiftung „Wenn’s im Leben brennt“ sowie dem Iserlohner Verein „Flaschenkinder“.
